Zelda Breath Of The Wild Spielzeit
Okay, Leute, Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon mal in die Tiefen von Hyrule abgetaucht und sich gefragt: "Moment mal, ist es draußen schon wieder hell geworden?!" Die Rede ist natürlich von Zelda: Breath of the Wild, dem Spiel, das Zeit zu einem relativen Begriff macht. Spielzeit, Spielzeit... was ist Spielzeit eigentlich, wenn man gerade einem Bokblin eins mit dem Kochtopf überzieht?
Die Suchtgefahr: Nur noch EINE Schreinstätte...
Die Spielzeit in Breath of the Wild ist so eine Sache. Man startet mit der glorreichen Idee, mal eben eine Stunde zu spielen. Zack! Plötzlich sind es fünf, und man wundert sich, wo der Tag hin ist. Kennt ihr das? Ihr wollt eigentlich nur schnell eine Schreinstätte erledigen. "Ist ja nur eine, dauert maximal 15 Minuten!" Falsch gedacht! Irgendwie verirrt man sich dann doch noch in einem Nebenquest, trifft einen lustigen NPC, entdeckt eine versteckte Höhle mit einem schicken neuen Schwert, und schwupps, die 15 Minuten sind zu einer epischen halben Stunde geworden – oder länger. Und dann kommt dieser innere Dialog: "Ach, komm, eine Schreinstätte geht noch. Dann aber wirklich Schluss!" Ja, ja, kennen wir alle...
Und was ist mit den Nebenquests? Die sind wie Chips! Hast du einmal angefangen, kannst du nicht mehr aufhören. Da bittet dich ein verzweifelter Dorfbewohner, seltene Käfer zu sammeln. Klar, kein Problem! Nur... wo sind diese verdammten Käfer?! Stundenlange Suche beginnt, und ehe man sich versieht, ist die Sonne untergegangen. Aber hey, die Käfer sind im Sack, und der Dorfbewohner ist glücklich! Und man selbst? Völlig fertig, aber mit dem befriedigenden Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben. (Okay, vielleicht nicht wirklich sinnvoll, aber hey, es hat Spaß gemacht!).
Das "Ach, guck mal, da ist ja..."-Syndrom
Dann gibt es noch das berüchtigte "Ach, guck mal, da ist ja..."-Syndrom. Man reitet gemütlich durch die Prärie, auf dem Weg zu seinem eigentlichen Ziel (was war das eigentlich noch mal?), und dann... "Ach, guck mal, da ist ja eine Ruine! Was könnte es da wohl zu entdecken geben?" Rein da! Und schon wieder ist eine halbe Stunde weg. Oder man sieht in der Ferne einen leuchtenden Punkt. "Ach, guck mal, da ist ja ein Sternensplitter! Den muss ich haben!" Und ab geht die wilde Jagd! Die Spielwelt von Breath of the Wild ist einfach so vollgepackt mit interessanten Dingen, dass man sich ständig ablenken lässt. Und das ist auch gut so! Denn genau das macht das Spiel so einzigartig und fesselnd.
"Spielzeit? Was ist das? Ich bin gerade dabei, alle 900 Krogsamen zu finden! Das dauert bestimmt nur... *hust* ...ein paar Jährchen..."
Spielzeit ist relativ!
Die tatsächliche Spielzeit in Breath of the Wild variiert natürlich stark. Manche Spieler rushen durch die Hauptstory und sind in 30-40 Stunden fertig. Andere verbringen hunderte von Stunden damit, jede Ecke der Karte zu erkunden, alle Schreinstätten zu meistern und alle Nebenquests zu erledigen. Und dann gibt es noch die Hardcore-Gamer, die das Spiel mit verbundenen Augen und einem Tanzpad durchspielen! (Okay, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber ich bin mir sicher, dass es jemanden gibt, der das versucht hat!).
Egal, wie lange man spielt, Breath of the Wild ist ein Spiel, das man so schnell nicht vergisst. Es ist ein Abenteuer, das einen in seinen Bann zieht und die Zeit vergessen lässt. Und mal ehrlich, wer braucht schon Zeit, wenn man gerade dabei ist, die Welt zu retten?
Also, schnappt euch eure Nintendo Switch, taucht ein in die Welt von Hyrule und vergesst die Zeit! Aber vergesst nicht, ab und zu mal zu essen und zu schlafen. Sonst werdet ihr am Ende noch selbst zu einem Bokblin!
Und denkt dran: Spielzeit ist relativ! Hauptsache, man hat Spaß! Und den hat man in Breath of the Wild garantiert!
Viel Spaß beim Zocken!
