Zusammenfassung Von Faust 1
Faust 1. Oh, Faust 1. Wir alle "lieben" es, nicht wahr? Stellt euch vor: Ihr seid ein alter, mürrischer Professor. So mürrisch, dass ihr denkt, alles Wissen der Welt ist nutzlos. Kenne ich, kenne ich. Wer hat sich nicht schon mal so gefühlt?
Der Deal mit dem Teufel (ist immer blöd)
Dann kommt Mephisto. Der Teufel in Persona. Oder zumindest ein sehr geschäftstüchtiger Vertreter. Er wettet mit Gott (ja, Gott!) dass er Faust verführen kann. Gott lacht wahrscheinlich nur. Aber Mephisto ist hochmotiviert. Es geht ja um Prinzipien!
Mephisto bietet Faust einen Deal an: Er soll Faust alle Freuden der Welt zeigen. Wenn Faust dann sagt: "Verweile doch! Du bist so schön!" Dann hat Mephisto gewonnen. Fausts Seele gehört ihm. Unfair? Vielleicht. Aber Faust stimmt zu. Vermutlich aus Langeweile. Oder weil er einfach mal was anderes als alte Bücher sehen will.
Die Suche nach dem Kick
Was folgt, ist… naja. Ein bisschen komisch. Mephisto versucht Faust aufzupeppen. Er bringt ihn in Auerbachs Keller in Leipzig. Saufgelage mit Studenten. Nicht so Fausts Ding. Ehrlich gesagt, klingt das auch für mich eher nach Kopfschmerzen als nach Vergnügen.
Dann kommt die Sache mit der Hexe. Mephisto verjüngt Faust. Juhu! Jetzt kann er junge Frauen beeindrucken! Aber er wirkt dadurch irgendwie auch… bescheuert. Unpopuläre Meinung: Der verjüngte Faust ist noch unsympathischer als der alte. Sorry, not sorry.
Gretchens Tragödie (Oh Gretchen!)
Und dann kommt Gretchen. Das arme, unschuldige Gretchen. Mephisto arrangiert ein Treffen. Faust ist sofort hin und weg. Gretchen ist naiv und gutgläubig. Eine tödliche Kombination, wenn ein verjüngter, egozentrischer Faust im Spiel ist.
Es beginnt mit Schmuck. Ein bisschen Liebelei. Dann… naja. Ihr wisst, wie das läuft. Gretchen wird schwanger. Ihr Bruder Valentin kommt dazwischen. Faust bringt ihn um. Autsch.
Gretchen landet im Gefängnis. Sie hat ihr Kind getötet. Eine Tragödie. Und wer ist Schuld? Alle! Faust für seine Gier. Mephisto für seine Intrigen. Und Gretchen… naja. Für ihre Naivität. (Unpopuläre Meinung: Ein bisschen Eigenverantwortung hätte nicht geschadet, Gretchen.)
Faust und Mephisto versuchen Gretchen zu retten. Aber sie weigert sich. Sie akzeptiert ihr Schicksal. Und das ist irgendwie… bewundernswert. Sie hat mehr Charakterstärke als Faust jemals haben wird.
Das Ende vom Lied (oder auch nicht)
Das Ende von Faust 1 ist… offen. Gretchen ist verdammt. Aber ihre Seele könnte gerettet werden. Faust? Der entkommt erstmal. Er hat ja noch einen zweiten Teil vor sich. Ein zweites Buch voller Qualen für uns Schüler.
Faust 1. Ist es ein Meisterwerk? Sicher. Ist es ein bisschen langweilig? Manchmal. Ist Faust ein Idiot? Definitiv. Würde ich es freiwillig nochmal lesen? Wahrscheinlich nicht. Aber hey, zumindest kann ich jetzt bei Partys mit meinem Faust-Wissen angeben. Das ist doch auch was, oder?
Unpopuläre Meinung zum Schluss: Mephisto ist eigentlich der sympathischste Charakter. Er ist wenigstens ehrlich. Und hat einen coolen Mantel.
Und mal ehrlich, wer hat nicht schon mal gedacht: „Verweile doch! Du bist so schön… Pizza!“?
