Herr Der Ringe Die Rückkehr Des Königs Spiel
Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle haben Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs auf der Playstation 2 geliebt. Oder? Wirklich? Ich meine, es war ja ganz nett, aber... sagen wir mal, ich habe da so meine Gedanken.
Die Grafik: War das wirklich so gut?
Erinnert ihr euch an die Grafik? Bombastisch! Atemberaubend! Revolutionär! Naja, vielleicht für 2003. Wenn man es heute spielt, sieht es eher aus, als hätte jemand Lego-Männchen in Mordor ausgesetzt. Und Frodo? Der sieht aus, als hätte er drei Tage nicht geschlafen (was ja irgendwie stimmt) und als hätte ihn eine Biene gestochen.
Aber hey, nostalgische Gefühle zählen ja auch was. Oder so. Ich sage nur: Texturen, die so verschwommen sind, dass man denkt, man bräuchte eine neue Brille.
Gameplay: Hack and Slay...und nochmal Hack
Das Gameplay. Hack and Slay vom Feinsten! Einfach draufhauen und hoffen, dass der Ork irgendwann umfällt. Strategie? Pustekuchen! Einfach Knöpfe hämmern. Ich meine, es hat Spaß gemacht, aber tiefgründig war das jetzt nicht unbedingt. Besonders mit Aragorn! Der konnte einfach durch ganze Armeen pflügen. War das fair? Wahrscheinlich nicht. War es befriedigend? Definitiv!
Und die Kamera! Oh, die Kamera. Sie hatte eine eigene Meinung, wo sie sein sollte. Meistens direkt hinter einem Felsen oder in einem Ork-Hintern. Manchmal habe ich mich gefragt, ob die Kamera selbst ein kleiner Hobbit war, der versucht hat, sich vor den bösen Orks zu verstecken.
Die Bosskämpfe: Klicki-bunti
Die Bosskämpfe... erinnert sich noch jemand an den Kampf gegen den Hexenkönig? Irgendwie musste man immer nur auf den einen blinkenden Punkt hauen. Und dann... Peng! Besiegt. War das spannend? Joa, für fünf Minuten. Dann hat man sich gefragt, wann man endlich Samweis Gamdschie spielen kann, der heimlich die ganze Arbeit gemacht hat (meine persönliche Meinung).
Die Story: Kürzungen ohne Ende
Die Story war natürlich... vorhanden. Aber man merkte schon, dass da einiges auf der Strecke geblieben ist. Herr der Ringe in Kurzform, sozusagen. Bestimmt toll für Leute, die das Buch nie gelesen haben (Schande über euch!). Aber für Hardcore-Fans war es manchmal etwas... enttäuschend. Wo war Tom Bombadil? Wo waren all die tollen Details? Wahrscheinlich im Papierkorb der Entwickler gelandet.
Und was war mit all den anderen Charakteren? Legolas war halt da und hat Pfeile verschossen. Gimli hat Orks beleidigt. Und Gandalf hat ab und zu mal einen Spruch geklopft. Tiefgründige Charakterentwicklung? Fehlanzeige! Aber hey, wir waren ja auch da, um Orks zu schnetzeln, nicht um philosophische Gespräche zu führen.
Multiplayer: Eine Schlachtplatte für Freunde
Der Multiplayer-Modus! Endlich konnte man mit seinen Freunden gemeinsam Orks vermöbeln! Bis man gemerkt hat, dass es eigentlich egal ist, wer was macht. Hauptsache, man haut irgendwie drauf. Strategische Absprachen? Brauchte man nicht. Einfach rein ins Gemetzel! Und wenn man dann am Ende gewonnen hat, hat man sich gefühlt wie der König von Gondor. Oder zumindest wie ein Ork, der gerade ein paar Hobbits zum Frühstück verspeist hat.
Ich sage ja nur: Es war unterhaltsam, aber Perfektion sieht anders aus.
Also, liebe Freunde, lasst uns ehrlich sein. Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs war ein spaßiges Spiel für zwischendurch. Aber vielleicht ist es auch ein bisschen überbewertet. Vielleicht ist es auch nur meine Meinung. Aber ich sage es trotzdem: Es gibt bessere Spiele. Auch zum Thema Herr der Ringe.
Aber hey, wer bin ich schon, um das zu beurteilen? Ich bin ja nur ein kleiner Hobbit, der versucht, sich vor der Nostalgie-Welle zu verstecken. Aber vielleicht habt ihr ja ähnliche Gedanken. Oder auch nicht. Dann haut mich ruhig! Aber bitte nicht mit einem Ork-Schwert.
